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Kultusminister Piazolo zeichnet die Realschule am Tor zur Oberpfalz mit dem „MINT21-Preis“ aus

In Bayern gibt es derzeit 71 MINT21-Schulen. Ihr Ziel ist es, in besonderer Weise das Interesse ihrer Schülerinnen und Schüler an den MINT-Fächern zu fördern. Neun dieser Schulen konnten mit ihren Projekten die Jury besonders überzeugen. Sie erhielten aus den Händen von Kultusminister Michael Piazolo, Dr. Christof Prechtl, dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., und Josef Schelchshorn, Vorstandsmitglied im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw), die mit je 500 Euro dotierten Preise.

Die Kemnather Realschule wurde für ihr Projekt „Digitale Infotheke – Konzeption, Planung, Fertigung und Programmierung“ geehrt. Unter Leitung von Fachoberlehrer Mathias Frischholz wurde ein Infoterminal mit 27“-Touchscreen entworfen, geplant und nach mit CAD erstellten Zeichnung bei Siemens Healthineers mittels Laserschneidmaschine gefertigt. Inhalte wie die Abschlussfotos der letzen 35 Jahre wurden digitalisiert und das Informationsangebot durch allgemeine Schulinformationen wie Übertritt, Fachschaften, Wahlfächer, Ganztagsschule,  Abschlussprüfung erweitert. Die Infotheke steht Schüler, Eltern und Besuchern nun im Verwaltungstrakt zur Verfügung.

Der Kultusminister freute sich über so viel Forschergeist an den Realschulen. „Die heute ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler können stolz auf ihre Leistung sein, denn sie sind es, die schon bald unsere Welt von morgen gestalten werden“, lobte er. Zeitgleich dankte er auch allen verantwortlichen Lehrkräften der MINT21-Schulen, die Tag für Tag passgenaue Bildungsangebote bereitstellen, die Jugendlichen begabungsgerecht fördern und ihre Persönlichkeitsentwicklung voranbringen. Ähnlich äußerte sich Dr. Christof Prechtl, der im Namen der vbw erklärte: „Die Erweiterung der Initiative um digitale Themen ist im Hinblick auf die Arbeitswelt 4.0 von zentraler Bedeutung.“

Ab dem Schuljahr 2018/2019 wurde die Initiative um weitere drei Jahre verlängert und gemäß ihrer neuen Schwerpunktsetzung in MINT21DIGITAL umbenannt. Ziel der Initiative MINT21 ist es, die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich zu stärken und sie so sowohl auf anspruchsvolle Berufsausbildungen als auch auf die schulische Weiterbildung bis hin zur Hochschulreife noch besser vorzubereiten. Mit dem „MINT²¹-Preis“ werden MINT21-Realschulen ausgezeichnet, die mit besonderen Projekten naturwissenschaftlich-technische Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler fördern.

Besuch des Dokumentationszentrums „Reichsparteitaggelände“

Besuch der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Schullandheim

Halloween-Party 2018

Ausbildungsmesse bei uns an der Schule

Und…Action! – A…akce!

…hieß es für die Schülerinnen der Klasse 9f für vier Tage im Oktober 2018. Auf Initiative des Jugendmedienzentrums Oberpfalz Nord T1 aus Tannenlohe erhielten die Schülerinnen der Realschule Kemnath, die von Studienrat Alexander Licha begleitet wurden, zusammen mit Schülerinnen und Schülern der tschechischen Partnerschule aus Skalnadie Chance, gemeinsam kurze Filme zum Thema „Vorurteile“ entstehen zu lassen. Im tschechischen SpálenéPoříčí (Brennporitschen) war ihre Aufgabe nicht nur, das Drehbuch zu konzipieren, sondern dieses mit hochwertigem Equipment auch selbst in die Tat umzusetzen und anschließend das Rohmaterial zu schneiden und mit dem passenden Ton zu unterlegen.Am letzten Tag folgte die mit Spannung erwartete Premiere der Kurzfilme im Rathaus in Eger. Die Schülerinnen und Schüler beider Schulen konnten nicht nur neue Freundschaften schließen, sondern auch viele neue Erfahrungen und technisches Know-How zum Thema „Film“ mit nach Hause nehmen. Vielleicht hat hier bereits die zukünftige Karriere eines Stars begonnen.

Das Projekt würde von Euregio Egrensis und den Rotary Clubs Stiftland und Eger unterstützt und gefördert.

Lernlabor „Technikland“

Am 10. Oktober 2018 besuchten 35 Schülerinnen und Schüler des mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweigs der siebten Jahrgangsstufe der Realschule am Tor zur Oberpfalz das Lernlabor Technikland an der OTH Amberg.

Dieses bietet über 30 Experimentierstationen. Kindern und Jugendlichen werden durch selbständiges und erfahrungsorientiertes Experimentieren naturwissenschaftliche Phänomene und technische Umsetzungen spielerisch vermittelt und intuitiv begreifbar gemacht. Historische Zusammenhänge und Bezüge zu technischen Abläufen im Alltag werden aufgezeigt an Beispielen aus den Themenbereichen Kraft und Konstruktion, Energie, Licht und Farben, Computer und Robotik. Diese Themenbereiche passen besonders gut zu den Inhalten des Physik-Lehrplans an der Realschule. Hier konnten die Jugendlichen an den einzelnen Stationen anschaulich und handlungsorientiert physikalische Zusammenhänge erfahren. Betreut wurden die Schüler durch Prof. Dr. Kock, seine Mitarbeiter und Studierende der Hochschule.